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Bücher

Edition
Bibliographien zur Geschichte und Kultur Europas
Band 5
Alfred Bischoff (Hg.)
Der 8. Mai 1945 - Kriegsende in Europa
Eine kommentierte Auswahlbibliographie
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, ca. 276 Seiten, 34,90 €
ISBN 978-3-89998-358-6
Erscheint im Oktober 2020.
 
Zum Buch
Die vorliegende deutsch- und englischsprachige Auswahlbibliographie zum Kriegsende in Deutschland und Europa wurde anlässlichdes 75. Jahrestages der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 zusammengestellt und umfasst inhaltlich den Zeitraum von Januar bis Mai 1945. Die Auswahlbibliographie beschränkt sich im Wesentlichen auf Titel, die seit 1990 erschienen sind, und enthält auch Neuauflagen und Neuerscheinungen.

Im Anhang der Auswahlbibliographie befinden sich neben einigen gesondert aufgelisteten interessanten Internetquellen eine Auswahl an Kurzbiographien sowie eine detaillierte Chronologie, die einzelne, insbesondere militärpolitische Ereignisse aus dem oben genannten Zeitraum näher beschreibt. Die kleine Auswahlbibliographie soll nicht ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken dienen, sondern auch einer breiten interessierten Öffentlichkeit zugänglich sein. Gleichzeitig soll sie eine Hilfe für jede Art von Quellenstudium im Bereich der Geschichte der letzten Kriegsmonate des Zweiten Weltkrieges sein. Trotz aller Sorgfalt bei der Literaturrecherche kann sie natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die Auswahlbibliographie wird dennoch für alle, die sich eingehender mit der vorliegenden Thematik beschäftigen möchten, ein nützliches Nachschlagewerk sein und die Literatursuche erleichtern.


Edition
DOKUMENTE KOMMUNISTISCHER GEHEIMDIENSTE OSTEUROPAS
Band 3
Siegfried Richter (Hg.)
Repressionen-Zuchthaus-Folter
Zur Arbeit und Struktur der Staatssicherheit (StB) in der Tschechoslowakei 
1948-1989 
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 256 Seiten, 49,90 € 
ISBN 978-3-940452-32-0 
Erscheint im Oktober 2020.

Zum Buch
Die hier versammelten Aufsätze aus der seit 2005 vierteljährlich erscheinenden Fachzeitschrift des Institutes für Nationales Gedächtnis (ÚPN) in Bratislava geben nach über 30 Jahre nach dem epochemachenden Umbruch in der damaligen Tschecho- slowakei dem deutschen Publikum ein aufschlussreiches Bild vom Umgang mit dem kommunistischen Erbe.
In der 1993 ihre Unabhängigkeit erlangenden Slowakei setzte der komplexe Prozess der Aufarbeitung der totalitären Ära von 1948 bis 1989 erst mit Verspätung ein. Das seit 2002 bestehende Institut erforscht neben der Zeit des Zweiten Weltkrieges insbesondere die politisch-ideologischen Voraussetzungen und gesellschaftlichen Auswirkungen der kommunistischen Herrschaft von Staat und Partei.
Hierbei werden Funktion und Struktur der Staatssicherheit (StB) und die Mechanismen, Strategien und Methoden des repressiven Sicherheitsapparates als wesentliches Element für den Machterhalt freigelegt. Manipulation und Überwachung, Verfolgung und Unterdrückung bis hin zu offenem Terror waren charakteristisch.
Die Untersuchungen folgen den entscheidenden Wegmarkierungen der kommu- nistischen Ära im Gesamtstaat bzw. im slowakischen Landesteil: Vom „Februar-Putsch“1948 und der Gleichschaltung der Gesellschaft mit den Schauprozessen in den stalinistisch geprägten 1950er Jahren über den „Prager Frühling“ und der Niederschlagung dieses Versuches einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen, bis hin zur „Samtenen Revolution“ 1989.

Dabei kommen die biographischen Bezüge bei Tätern und Opfern exemplarisch zum Vorschein, werden Karrieren im Repressionsapparat wie Persönlichkeiten der Menschen- und Bürgerrechtsbewegung deutlich. Die Bilanz der bisherigen Aufarbeitung in der Slowakei fällt differenziert aus, was auch Gespräche mit Zeitzeugen verdeutlichen.
Wie auch in anderen vergleichbaren Ländern führte die Hinwendung zu neuen Herausforderungen im Zuge der Umgestaltung von Staat und Gesellschaft seit 1989 auch zu Verdrängung und Relativierung der totalitären Vergangenheit bzw. hing von der Bereitschaft unterschiedlicher Milieus ab, sich dem schmerzhaften Spannungsverhältnis von vor 1989 aus Anpassung, Verstrickung und Ablehnungsystematisch zu stellen.
Dass Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit heute in der Slowakei trotz mancher Krisen fest verankert sind und dieses Selbstverständnis im Spiegel der totalitären Vergangenheit betrachtet wird, trägt auch das ÚPN durch seine vielfältige Tätigkeit aus Forschung und Öffentlichkeitsarbeit bei. Die Archivierung und Bereitstellung von Unterlagen der ehemaligen Sicherheitsorgane hat zur Rehabilitierung von Opfern erheblich beigetragen, konnte aber gleichwohl nur bedingt das juristische Dilemma auflösen, dass von den Verantwortungsträgern des alten Regimes allzu wenige belangt worden sind. Insgesamt aber bleibt diese Arbeit für eine lebendige Erinnerungskultur unabdingbar, die im Sinne Havels den anspruchsvollen und nicht immer bequemen „Versuch“ bedeuten, „in der Wahrheit zu leben“. 


Band 4
Detlef W. Stein (Hg.)
Die operativen Einsatzgruppen des MfS in der VR Bulgarien 
1979-1989 
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm,  ca. 406 Seiten, 69,90 € 
ISBN 978-3-940452-39-9 
Erscheint im IV. Quartal 2021. 


Edition
BIBLIOGRAPHIEN ZUR GESCHICHTE UND KULTUR EUROPAS

Band X
Detlef W. Stein (Hg.)
Bad Freienwalde
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, ca. 880 Seiten, mit 28 Abbildungen, 89,90 €
ISBN 978-3-942437-88-2 
Erscheint im III. Quartal 2021.


Band XI
Detlef W. Stein (Hg.)
Das Oderbruch
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, ca. 500 Seiten, mit 16 Abbildungen, 69,90 €
ISBN 978-3-89998-302-9 
Erscheint im I. Quartal 2022.

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