Neuerscheinungen

• Vorankündigungen •


Bücher


Maria Werthan (Hrsg.)
Starke Frauen gestalten
Tagungsband 2019
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, 298 Seiten, 9,90 €
ISBN 978-3-89998-336-4

Zum Buch
Frauen haben dafür gekämpft, dass sie sich ohne Anmache und Diskriminierung genauso frei in der Öffentlichkeit bewegen können wie Männer. Mit Gesetzen wie „Nein heißt Nein“ oder durch Kampagnen wie „Me too“ wehren sie sich gegen jede Sexualisierung ihrer Körper. Soll das nur für manche Frauen in unserer Gesellschaft gelten? Alle Formen des Körper- und des Gesichtsschleiers sind Ausdruck von religiösem Fundamentalismus, der Missachtung und Erniedrigung der Frau und ihrer Degradierung zu einem Objekt. Der Schleier, wie auch das Kopftuch, unterteilt Frauen in so genannte „ehrbare“ und „nicht ehrbare“ Frauen und ist somit eng mit dem Themenkomplex der Gewalt im Namen der Ehre verbunden ...



Edition Bulgarische Geschichte
Herausgegeben von Detlef W. Stein
Band VI 
Hans-Joachim Böttcher 
Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha (1861-1948) 
Ein Kosmopolit auf dem bulgarischen Thron 
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, 428 Seiten, mit 36 Abbildungen, 19,90 € 
ISBN 978-3-89998-296-1 

Zum Buch:
Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha Herzog zu Sachsen (1861-1948) – der ab 1887 als Fürst, später dann als Zar von Bulgarien wirkte. Dessen gesamtes bemerkenswertes Leben von Geburt bis zum Tod ist es, welches in der Folge nachgezeichnet wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf seinem Privatleben, wie seinen persönlichen Eigenheiten und Liebhabereien, aber auch den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen. Im Rahmen des Wirkens von Ferdinand wird ebenfalls die große internationale Machtpolitik skizziert und deren Auswirkungen auf ihn und Bulgarien. Insbesondere handelt es sich dabei um die beiden Balkankriegen 1912/13 sowie dem Ausbruch und der Beteiligung Bulgariens am Ersten Weltkrieg 1915/18, dessen Verlauf letztlich Ferdinand zum Rücktritt zwang und zu einem Leben im Asyl in Deutschland.


Edition DDR-GESCHICHTE - Zeitzeugen

Udo Bartsch
Kein Weg nach Arkadien
Verordnetes Leben im Sozialismus
Verlorene Illusionen im geeinten Deutschland
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, 224 Seiten, 12,90 €
ISBN 978-3-89998-313-5

Zum Buch
Udo Bartsch (Jg. 1942) erzählt in zwei Interviews seine Geschichte als Zeitzeuge eines halben Jahrhunderts. An deren dramatischen Anfang steht der mehrfache Versuch, das Land, das ihn einmauerte zu verlassen und in einem Prozess wegen „Republikflucht“ und mit 18 Monaten Haft für den 19-Jährigen im berüchtigten Staatssicherheitsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen endete.
Die Friedliche Revolution sollte seinen weiteren Lebensweg prägen: 1990 Kulturpolitischer Akteur des demokratischen Umbruchs in der DDR, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, Sachwalter von Kultur und Kunst in den Verhandlungen zum Einigungsvertrag, Regierungsberatung in Chile und eine leitende Tätigkeit in der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung.
Das Buch reißt vieles von dem, was wir heute in Bezug auf die SBZ/DDR oft nicht mehr wahr haben wollen, aus dem Vergessen. 
Streitbar und zur Stellungnahme herausfordernd greift Udo Bartsch eine Vielzahl von Themen und Problemstellungen unserer Zeit auf.


Gerhard Barkleit
EinBlick in zwei Welten
Das Ende der DDR als Glücksfall
der Geschichte
Broschur, 14 x 21 cm, 596 Seiten,
mit 62 Abbildungen, 19,90 €
ISBN 978-3-942437-40-0

Zum Buch
Der vorliegende „EinBlick“ ist die Rückschau eines Wissenschaftlers auf 40 Jahre SED-Diktatur und 30 Jahre deutsche Einheit. In mehreren Einzelveröffentlichungen analysierte der Physiker und Wissenschaftshistoriker bereits das Scheitern der Luftfahrtindustrie, die Probleme der Kernenergie und den immer größer werdenden Rückstand der Mikroelektronik in der DDR. Nach einer Biografie des Ausnahmewissenschaftlers Manfred Baron von Ardenne sowie einer Reminiszenz an seine Heimat Ostpreußen legt Gerhard Barkleit nun seine Abrechnung mit der DDR vor.
Im Wechsel von persönlich gehaltenen und sachbezogenen Kapiteln erscheint der „real existierende Sozialismus“ nicht als „die Hölle“ und das demokratisch verfasste, wieder vereinte Deutschland wird keineswegs zum „Paradies“ erhoben. Eine familiäre Konstellation, in der christliches Bekenntnis des Einen und eine hauptamtliche Tätigkeit im Ministerium für Staatssicherheit eines Anderen Jahrzehnte hindurch auszuhalten waren, stellt eine biografische Besonderheit dar, die nicht in das einfache Schema von „gut“ und „böse“ passt.


Ursula Schöbe
ROT war nicht nur die Liebe
Ein Familiendrama
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 182 Seiten, 12,90 € 
ISBN 978-3-89998-299-2

Zum Buch
Die Autorin Ursula Schöbe (Jg. 1928) schrieb dieses Buch zur Erinnerung an einen besonders schwierigen Lebensabschnitt in der ehemaligen „sozialistischen“ DDR. Der Entschluss, zu Beginn der 1970er Jahre dem großen Gefängnis DDR zusammen mit der Familie den Rücken zu kehren, war keine plötzliche Idee, sondern wuchs im Verlauf der Zeit stetig mit dem Zorn und der Wut über die täglichen kleinen und großen Schikanen im persönlichen wie im beruflichen Leben.
Es waren die jahrzehntelangen Schikanen und die politische wie persönliche Unfreiheit, die den Entschluss in der Familie festigten, einen Fluchtversuch nach Westdeutschland zu wagen ...


Edition
BIBLIOGRAPHIEN ZUR GESCHICHTE UND KULTUR EUROPAS


Band VIII
Detlef W. Stein/ Alfred Bischoff (Hg.)
Königsberg / Kaliningrad
Eine kommentierte Auswahlbibliographie von der Stadtgründung bis zur Gegenwart
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 748 Seiten , 69,90 €
ISBN 978-3-942437-34-9

Zum Buch
Die vorliegende Auswahlbibliographie zur Stadtgeschichte Königsbergs i. Pr./ Kaliningrads mit deutsch- und englischsprachigem Schrifttum umfasst den Zeitraum von der Gründung der einstigen Deutschordensburg an der Pregel bis zur Gegenwart. Das Buch umfasst Bibliographien, Monographien, Zeitschriftenaufsätze, Beiträge aus Sammelbänden und in geringem Umfang historisch aufschlussreiche Artikel aus der Presse.

Themenschwerpunkte in der Auswahlbibliographie sind die Frühgeschichte und mittelalterliche Geschichte der Stadt Königsberg, wo der letzte Ordenshochmeister und erste Herzog Preußens, Albrecht von Brandenburg-Ansbach, die lutherische Reformation annahm und 1544 die Albertus-Universität gründete, die Geschichte der Handelsbeziehungen Königsbergs seit der Hansezeit, die Stadtgeschichte Königsbergs zur Zeit der Umwandlung des Deutschordensstaates in ein weltliches Herzogtum, die Zeit von der Bildung der Personalunion Brandenburg-Preußen im Jahre 1618 bis zum Jahre 1701, als der brandenburgische Kurfürst als Friedrich I. die Königswürde erlangte. Weiterhin die Zeit der Reformation und der Aufklärung, stadttopographische Aspekte, die Geschichte des Schulbildungs- und Bibliothekswesens, literaturgeschichtliche Abhandlungen sowie der Sonderstatus, den das Kaliningrader Gebiet heute innerhalb der Russischen Föderation einnimmt.

Nicht zu vernachlässigen ist hierbei auch die wirtschaftliche Entwicklung des Ostseeraumes, die Verkehrsinfrastruktur des Kaliningrader Gebietes auf die EU-Osterweiterung sowie die Frage, wo die Schwerpunkte der deutschen Auslandsinvestitionen in dieser Region liegen.

Die vorliegende Auswahlbibliographie soll nicht ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken dienen, sondern auch einer breiten interessierten Öffentlichkeit zugänglich sein.


Edition Bulgarische Geschichte

Herausgegeben von Detlef W. Stein

Band V 
Detlef W. Stein/ Susanne Keller (Hg.)
Klassiker der bulgarischen Renaissance
LEWSKI - BOTEW - WASOW
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 270 Seiten, 60 Farbfotos, 19,90 €
ISBN 978-3-940452-08-5

Zum Buch
In diesem Buch werden die drei wichtigsten Persönlichkeiten der bulgarischen Geschichte des 19. Jahrhunderts – aus dem schönen Rosental am Balkangebirge in Zentralbulgarien stammend – vorgestellt.
WASSIL LEWSKI (1837–1873) – der wichtigste Organisator des politischen und militärischen Befreiungskampfes gegen den osmanischen Staat im späten 19. Jahrhundert und spätere bulgarische Nationalheld, CHRISTO BOTEW (1849–1876), der Revolutionär und bedeutende Publizist während der sogenannten „Wiedergeburtszeit“ am Ende des 19. Jahrhunderts in Bulgarien und IWAN WASOW (1850–1921), der bedeutendste bulgarische Schriftsteller nach der Befreiung des Landes von der osmanischen Herrschaft (1878).

Es werden neben einer ausführlichen biografischen Übersicht der drei Personen zum ersten Mal deren sämtliche deutsch- und englischsprachigen Publikationen aus den letzten 120 Jahren zusammengestellt.
Viele historische Fotos und ein sehr ausführlicher Anhang ergänzen diesen Band, der sich insbesondere an den interessierten deutschen Leser richtet, der Bulgarien näher kennenlernen möchte.


Edition
DOKUMENTE KOMMUNISTISCHER GEHEIMDIENSTE OSTEUROPAS

Band 1
Tytus Jaskułowski
Spione wie ihr!
Groteskes und Kurioses in der geheimen Welt zwischen DDR und Polen 1970 – 1989 
Eine andere Quellensammlung
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 412 Seiten, 24,90 € 
ISBN 978-3-942437-36-3

Zum Buch
Sind kommunistische Geheimdienste überhaupt ein witziges Thema? Darf man über diese Dienste und damit über die politische Geheimpolizei in einem totalitären Land lachen?
Der Politologe und Historiker Dr. Tytus Jaskułowski wird in seiner neuen Publikation diese Fragen beantworten – und das mit Hilfe der absurdesten Fälle aus dem volkspolnischen und ostdeutschen Spitzelmilieu mit dem Schwerpunkt der 1970 – 1980er Jahre.
Er wird Sie zu einer Reise in eine skurrile geheimdienstliche Welt, die längst im Fluss der Zeit untergegangen ist, einladen. Dort mischen Geheimdienstler gemeinsam einen Risotto, Mehl mit Unterhosen und Kompott mit Komplott. Outfit und Mode der „Genossen an der Geheimen Front“ werden ebenso dargestellt ...
Doch Vorsicht! Man darf zwar über diese Geheimdienste heute lachen – nur sollte man niemals vergessen, dass das, was heutzutage als Ironie wahrgenommen wird vor 1989 oftmals tragisch für die Opfer des kommunistischen Systems endete – und von ihnen oft mit dem Leben bezahlt wurde!

Zum Autor:
Dr. Tytus Jaskułowski (geb. 1976) habilitiert gerade an der TU Chemnitz. Er war u.a. wiss. Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut in Dresden sowie am ZZF in Potsdam Er beschäftigt sich mit dem konfliktreichen Beziehungen zwischen dem MfS und dem polnischen Geheimdienst zwischen 1974 und 1990. Zurzeit arbeitet er auch an einer Monographie über die Wahrnehmung der letzten Dekade der DDR durch die polnische Auslandsaufklärung. Er lebt in Berlin.

Rezension auf leipzig.polnischekultur.de ...


Band 2
Tytus Jaskulowski
NRD w oczach szpiega
Pokojowa rewolucja w Niemczech Wschodnich 1989-1990
w raportach polskiego wywiadu
Wybór zródel

Gebunden, 14,0 x 21,0 cm, 138 Seiten, 34,90 €
ISBN 978-3-942437-42-4

Zum Buch
W drugiej połowie lat 90. XX w. ukazały się pierwsze zbiory dokumentów dotyczących recepcji PRL przez wschodnioniemiecką służbę bezpieczeństwa – Stasi. Dwadzieścia lat później, dzięki kwerendom w IPN, udało się odtworzyć zupełnie inny obraz. Obraz NRD w ocenach i analizach polskich służb wywiadowczych.
Prezentowany zbiór zawiera 50 charakterystycznych dokumentów Departamentu I w MSW. Doniesień, raportów wywiadowczych i politycznych. Pokazuje on, że już na kilka lat przed wybuchem w NRD pokojowej rewolucji MSW nie miało złudzeń co do nieuchronnej destabilizacji zachodniego sąsiada PRL. Wiedziało też doskonale o działaniach Stasi przeciwko interesom PRL.

Rezension ...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.